Zum Saisonfinale eine überzeugende Leistung geboten

Das war doch mal ein Spiel, an das sich alle gerne erinnern werden. Waren wir in der Woche davor noch in Hartenholm mit einer denkbar knappen Niederlage nach Hause geschickt worden, so waren wir im letzten Spiel der Saison von Beginn an "auf der Platte". Auch die Einstellung und die Bereitschaft "eine für alle - alle für eine" macht Mut und gibt Hoffnung, dass sich das Team in der neuen Saison einen besseren Tabellenplatz erspielen wird. 

Im letzten Spiel waren die Mädels aus Büchen - der aktuelle Tabellendritte - zu Gast. Wir haben von Anfang an den Gästen zu verstehen gegeben, dass wir hier und heute das Heft nicht aus der Hand geben wollen. Waren wir im Hinspiel noch chancenlos und haben uns schnell in unser Schicksal gefügt, so sahen wir nun eine hochmotivierte und spielfreudige Truppe, die den Gästen im spielerischen in nichts nachstand. Im kämpferischen haben wir getreut dem Motto der 3 Musketiere operiert und versucht, auch schon verloren gegangene Bälle wieder zu erobern und auch in der Abwehr haben wir es verstanden, Löcher zu stopfen und die Nebenspielerin immer wieder zu unterstützen. 

Vor diesem Hintergrund entwickelte sich eine ansehnlich Begegnung. Spielfreude, Kampf und temporeiches Spiel standen im Vordergrund. Schnell haben wir es verstanden, den "großen Mädels" in der Abwehr Paroli zu bieten und über gut vorgetragene Angriffe schnelle Tore zu erzielen. Es ging rauf und runter und wir behielten auch in brenzligen Situation einen kühlen Kopf. Zur Halbzeit lagen wir mit 10:9 in Führung.

Vielleicht war das Lob in der HZ-Pause zu viel für einige Spielerinnen. Zu Beginn der 2. HZ haben wir etwas in der Konzentration nachgelassen und den Gästen durch überhastete Abschlüsse im Angriff immer wieder Gelegenheit gegeben, den Ball zu erobern. So konnte Büchen dann im Verlauf der HZ einen kleinen Vorsprung herausarbeiten. 4 Minuten vor Schluss lag Büchen mit 3 Toren vorne und hätte eigentlich die Partie locker zu Ende spielen können. Doch unsere Mädels machten nochmals Dampf, gaben keinen Ball verloren und nun hatten wir auch das kleine Quentchen Glück was frau braucht, um zum Erfolg zu kommen. Das verdiente Unentschieden - 21:21 - stand zum Schluss zu Buche - ein versöhnlicher Abschluss einer Saison.

Statistik Sassi: 20 gehaltenen Würfen stehen 21 Tore gegenüber - nahezu 50% der Bälle also gehalten. In der BL ist das eine Weltklasseleistung - bei uns sagen wir dazu "einfach überirdisch".

Statistik Feldspielerinnen: 21 geworfenen Toren stehen 26 Fehlversuche ggü. Zählen wir die 29 technischen Fehler (Fangen, Werfen) dazu, so haben wir keine so gute Erfolgsquote. 

Torschützen: Michelle 12, Nele 3, Anna 2, Beeke 1, Marlena 1, Jenny 1, Natalie 1

Von Glinde/Reinbek über Lauenburg bis Nahe

gIn den letzten Spielen haben wir manchmal Schattenseiten und manchmal Sonnenseiten des Handballspiels gesehen. Letztendlich haben wir uns im Mittelfeld der Staffel etabliert. Es gibt die 4 Mannschaften "da oben" und die "da unten". Es kann im Vorwege schon der Tippschein abgegeben werden, dass gegen die "da oben" die Spiele verloren werden und gegen die "da unten die Spiele gewonnen. Glinde/Reinbek machte da eine kleine Ausnahme. Erfreulicherweise haben wir gestern im Spiel gegen Nahe gesehen, dass wir nicht immer nur verkrampft in die Partien gehen. Zu Anfang haben wir fast alles richtig gemacht und über wiederholte Tempogegenstöße leicht Tore gemacht. So sind wir bis zur Halbzeit auf 20:7 davongeeilt. In der 2. HZ lief es dann nicht immer so gut weiter. Letztlich stand aber ein klarer Erfolg zu Buche. Weiter so!

Wir können jetzt noch in zwei Partien zeigen, dass wir auch gegen die "da oben" mithalten und vielleicht sogar gewinnen können.

Durch eine schlechte Leistung 2 Punkte in Büchen gelassen!

Durch die bisher schlechteste Teamleistung haben wir 2 Punkte in Büchen liegen gelassen. Allein 23 technische Fehler und 14 Fahrkarten, durch die der Gegner in Ballbesitz kommen konnte, haben uns letztendlich eine 24:19 Niederlage eingebracht.

Wieder mal typisch für einen Spielbeginn war, dass wir zunächst mental nicht auf der Platte standen und nach 12 Minuten mit 6:0 zurück lagen. Da half auch keine Auszeit oder die wiederholten Aufforderungen, mehr Ruhe ins Spiel zu bringen. Der Wurm griff um sich oder war es die Weihnachtsfeier des Vorabends? Aber diese ersten Minuten waren es, denen wir im Spiel hinterhergelaufen sind. Zwar konnten wir den Abstand zeitweise auf 2 Tore verkürzen; aber gute Phasen waren leider nur sehr selten in diesem Spiel. Dagegen kann dem Team kein Vorwurf hinsichtlich der kämpferischen Einstellung gemacht werden. Jede hat bis zum Schluss versucht alles zu geben. Dank unserer beiden Torhüterinnen Sassi und Kim haben wir das Spiel nicht höher verloren. Nun gilt es, im nächsten Spiel in Lauenburg den "Schlendrian" aus dem Team heraus zu bekommen. Denn mit diesen vielen technischen Fehlern im nächsten Spiel werden wir keinen Blumentopf gewinnen.

Statistik: Gehaltene Bälle = 19, technische Fehler = 23 (Fehlpässe und Fangfehler), Fahrkarten = 14

Torschützen: Michelle 5, Nele 5, Alina 3, Marlena 3, Beeke 2, Anna 1

Nahe und Hartenholm - wir machen es uns auch schwer!

Zusammenfassend bei beiden Spielen muss gesagt werden, dass wir spielerisch den Gegnern teilweise weit überlegen sind. Nur wir setzen diese Überlegenheit nicht in Tore um - und verlassen können wir uns auf Kim und Sassi, die wirklich mit tollen Leistungen dafür sorgen, dass auch Punkte in H.-U. bleiben ;-)

Gegen Nahe fanden wir überhaupt nicht ins Spiel. Wir standen zwar recht gut in der Abwehr, aber vorne ging fast gar nichts. Einzelaktionen bestimmten das Geschehen. Zur Halbzeit führten wir mit 11:7. In der 2. HZ leider nichts Neues. Nur geriet kurz vor Schluß der 5 Tore Vorsprung noch in Gefahr. Letztlich aber siegten wir verdient mit 18:15.

Gegen Hartenholm hatten wir einen Gegner, der mit uns auf Augenhöhe ist. Doch wenn wir in 24 Minuten nur 2 Tore werfen, dann können wir so ein Spiel nicht gewinnen. Hier gilt es die individuellen Fähigkeiten einiger Spelerinnen noch besser zu fördern, damit diese im Spiel auch abgerufen werden können. Letztlich haben wir dies Spiel aber in der Abwehr verloren. Schade - gerade das Paradestück hat oftmals nicht gegriffen. Ergebnis 20:21 für Hartenholm.

Todesfelde/Leezen nach hartem Spiel mit 3 Toren unterlegen!

Mit Todesfelde/Leezen gastierte heute die 2. Mannschaft in unserer neuen Halle. Nach kampfbetontem Spiel mit einigen überharten Momenten zogen wir leider am Ende den "Kürzeren" und verloren mit 18:21 Toren. Doch das Spiel hat gezeigt, dass wir auch eine andere Gangart gehen können und nicht nur "Puschelhandball" spielen.

Zum Spiel:

Bei den Gegnerinnen kamen sowohl B-Jugendliche als auch Spielerinnen zum Einsatz, die in der Damenmannschaft der SG Todesfelde/Leezen spielen. Das konnten wir bereits nach wenigen Minuten feststellen, da insbesondere die älteren Spielerinnen die "gewohnte" Härte aus dem Damenbereich auf der Platte zum Ausruck brachten. Seitens des Schiris wurde diese überharte Gangart in keinster Weise gewürdigt. So hat sich T/L ganz schnell den Respekt verschafft, um das Spiel zu beherrschen. Bereits nach 10 Minuten lagen wir mit 2:5 hinten. Auch eine Auszeit brachte nicht den gewünschten Erfolg. Durch eine "harmlose" Spielweise brachten wir einfach nicht den erhofften Druck in unser Angriffsspiel. So musste der Schiri allein in der 1. HZ 6x auf Zeitspiel zu unseren Lasten entscheiden. Das war auch ausschlaggebend, dass wir in der 1. HZ nur 5 Tore erzielten. Mit 5:12 ging es dann in die Pause.

Nach der Pause kamen wir wie "verwandelt" auf die Platte zurück. Gleich in den ersten 5 Minuten der 2. HZ kamen wir auf 9:12 heran. Wir hätten in der Phase weitere Tore erzielen können, doch verwarfen wir aus aussichtsreicher Position immer wieder. So konnte T/L zu Mitte der 2. HZ wieder einen 6 Tore Vorsprung herauswerfen. Letztendlich ist das Spiel mit 18:21 verloren worden.

Fazit:

In kämpferischer Hinsicht haben wir einen weiteren Schritt in die richtige Richtung getan. Nun müssen wir nur noch zwingender vor dem gegnerischen Tor werden und auch die sich bietenden Chancen verwerten. An dieser Stelle möchte ich unsere rechte Seite erwähnen. Dort machten Pia und Alina einen "tollen Job" in der 2. HZ.

Torschützen: Alina 8, Michelle 5, Nele 2, Anna 1, Tessa 1, Jackie 1

Mühevoller Sieg in Reinbek

Mit einem durchschnittlichen Spiel haben wir 2 Punkte aus Reinbek entführt. Dabei hätte der Sieg durchaus höher ausfallen können. Doch wenn wieder einmal beste Chancen nicht verwertet werden, wird jedes Spiel zu einem "Tanz auf des Messers Schneide".

Zum Spielgeschehen:
Beide Mannschaften kamen nur sehr schwer ins Spiel. Das lag zum einen an unserer guten Abwehrarbeit, zum anderen aber auch daran, dass wir vor dem gegnerischen Tor nicht zwingend genug aggierten und häufig aus aussichtslosen Positionen heraus einen Torwurf wagten, der dann von der guten gegnerischen Torfrau abgewehrt wurde. So konnte letztendlich in der 1. HZ keine Mannschaft einen entscheidenden Torvorsprung herausspielen. Mit 7:7 ging es in die HZ-Pause.
Das gleiche Spiel entwickelte sich dann in der 2. HZ. Nur gönnten wir den Gegnerinnen in den ersten 10 Minuten kein Tor. Wir konnten hingegen einen 3 Tore Vorsprung herauswerfen. Diesen haben wir dann halten können und gingen zum Schluss verdient mit 18:15 als Sieger vom Platz.

Torschützen: Michelle 7, Nele 4, Jenny 3, Anna 1, Pia 1, Tessa 1, Juliane 1

Statistik: 10 Fehlpässe, 25 Fehlwürfe, 20 Torwartparaden, 3 gehaltene 7 Meter.

Nach verschlafener 1. HZ doch noch verdient gewonnen!

Mit Oldesloe kam heute ein Team nach H.-U., dass im ersten Saisonspiel ebenfalls gegen unseren ersten Gegner Lauenburg verloren hat. Nach der Höhe des Spielausgangs konnten wir jedoch davon ausgehen, dass Oldesloe nicht so spielstark ist wie wir. Daher hatten wir im Vorwege heute einen Sieg eingeplant. Das es letztendlich so kam, ist einer Leistungssteigerung in der 2. HZ zu verdanken.

Zum Spiel:
Wir gingen mit allen guten Vorsätzen in das heutige Spiel. Einsatzbereitschaft - eng in der Deckung an der Gegnerin - gute Zuspiele im Angriff - Spielzüge bis zum Schluss durchspielen! Doch davon war nach 10 Minuten nicht viel zu sehen. Stattdessen haben wir durch fahriges Abwehrspiel eine Unsicherheit in die Mannschaft getragen und dadurch den Oldesloerinnen den Platz bereitet. Ein ums andere Mal gelang es den Gegnerinnen, unsere Abwehr recht "alt" aussehen zu lassen. Es wurde nicht übergeben, der Kreisläuferin gelang es durch einfaches Zurücksinken unsere Spielerinnen in den Kreis zu drücken um so einen 7 Meter herauszuholen. Auch im Angriff gelang nicht viel. Außer vieler Pfostenschüsse kamen wenig zählbare Tore heraus. So gelang es Oldesloe bis zur HZ-Pause einen 3 Tore Vorsprung herauszuwerfen. Spielstand zur HZ - 8:11.

Nach einer 10 Minütigen HZ-Aussprache kamen wir wie verwandelt auf die Spielfläche zurück. Bereits nach 10 Minuten der 2. HZ führten wir mit 14:11. Oldesloe war nicht mehr in der Lage, unsere 6:0 Abwehr zu durchbrechen. Auch klappten einige sehenswerte Anspiele an den Kreis und einmal verstanden Jenni es sogar, vom eigenen Kreis bis zum gegnerischen Kreis zu laufen und mit Erfolg abzuschließen - toll! Auch viele Tempogegenstöße wurden nun erfolgreich abgeschlossen (Supi die langen Würfe von Kim auf Michelle) und nun war auch unser Tor wie "verrammelt". So konnten wir bis zum Schluss einen 5 Tore Vorsprung erzielen und gingen verdient mit 20:15 von der Platte.

Statistik:
Torschützen: Michelle 8, Nele 4, Beeke 4, Alina 2, Marlena 1, Jenni 1, Jessica 1

Gehaltene Würfe: 29, davon 2 7-Meter.

Abgegebene Würfe: 35 (davon gefühlt 10 gegen das Gehäuse)

Beste Spielerin: Alle

 

Nach tollem Spiel mit 24:19 verloren!

Mit Lauenburg stellte sich eine Mannschaft vor, in deren Reihen einige Spielerinnen schon Oberligaerfahrung mitbrachten. Darüber hinaus waren die Leistungsträgerinnen aus dem letzten Jahr noch dabei. Daher kann aufgrund der gezeigten Leistungen der Lauenburgerinnen davon ausgegangen werden, dass sie in dieser Saison "ganz oben" mitspielen werden.

Insgesamt kann nach diesem Spiel festgestellt werden, dass es für uns noch einiges zu tun gibt. Das Team verfügt über viele gute Einzelspielerinnen, die erst noch zu einer Mannschaft geformt werden müssen. Auch sind noch sehr viele technische Fehler gemacht worden, die es in den nächsten Trainingseinheiten abzustellen gilt. Danach können wir gewiss sein, dass die Truppe in dieser Klasse im oberen Tabellendrittel mitspielen wird.

Zum Spielgeschehen:

Von Anfang an waren uns die Lauenburgerinnen auf fast allen Positionen überlegen. Sie machten uns das Leben im Angriff durch eine kompromisslose 6:0 Abwehr sehr schwer. Kaum Anspiele an den Kreis gelangen. Meist konnten wir nur durch Einzelaktionen und schnelle Gegenstöße zum Erfolg kommen. Auch in der Abwehr haben wir zunächst nicht so gut ausgesehen. Die gegnerische Kreisläuferin wurde oft nicht konsequent zugestellt, so dass Lauenburg immer wieder über den Kreis zum Erfolg kam. Auch das "Übergeben/Übernehmen" klappte nicht so wie erhofft. So zog Lauenburg Tor um Tor davon. Ein kurzes Aufbäumen vor der Halbzeit brachte uns dann noch auf einen HZ-Stand von 10 : 11 heran.

Gleich zu Beginn der 2. HZ haben wir durch viele technische Fehler im Angriff den Lauenburgerinnen Gelegenheit gegeben, über Tempogegenstöße zu schnellen Torerfolgen zu kommen. Dafür klappte die Kreisabwehr nun besser; aber durch engagiertes Spielen über die Halbpositionen konnte Lauenburg nun überzeugen und das ein oder andere Tor werfen. Letztlich geht der Sieg der Lauenburgerinnen in dieser Höhe in Ordnung - 24 : 19. Wir werden versuchen, im nächsten Spiel vor allem die technischen Fehler abzustellen und das Kreisanspiel zu verbessern. Dann sind wir gewiss auf einem guten Weg.

Torschützen: Michelle 6, Jennifer 3, Alina 2, Nele 2, Marlena 1, Anna 1, Tessa 1, Pia 1, Juliane 1, Beeke 1